WIE werden Veränderungen ein erfolgreicher Bestandteil der Unternehmenskultur?

Etwas Neues ausprobieren! Schneller werden! Innovative Lösungswege finden! ...

Die meisten Mitarbeiter*innen in deutschen Unternehmen werden beinahe täglich mit diesen Anforderungen konfrontiert! Klar. Schließlich leben wir ja auch in einer Zeit,  "in der heute Nichts so alt ist, wie die Information von gestern"!

 

Die Mitarbeiter*innen und Führungskräfte wissen häufig nicht ob und wenn ja in welchem Umfang sie neue Ideen oder Prozesse ausprobieren dürfen. Sie haben Angst vor möglichen Konsequenzen, wenn sie dabei nicht erfolgreich sein sollten oder Fehler machen. Die Unwissenheit über dies Dinge führt zu einem Gefühl der ständigen Überforderung und Anspannung... Kurzum - Veränderungen und die zwingend notwendige Fehlerkultur sind kein gelebter Bestandteil der Unternehmenskultur!

Doch was ist eigentlich eine Fehlerkultur und WOZU führt sie?

Trial & Error/ Learn Prinzip - BfV
Trial & Error/ Learn Prinzip - BfV

Durch eine akzeptierte Fehlerkultur haben die Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, ihre Komfortzone zu erweitern und somit die Unternehmensagilität in der Gesamtheit zu erhöhen. WIE? Das zeigt das nebenstehende Bild: Angenommen Sie planen einen weiteren Unternehmensstandort in Ihrer Region und suchen in diesem Zuge nach einem geeigneten Standort:

  1. Ein erster möglicher Lösungsweg könnte die Kontaktierung von regional tätigen Maklern sein. 
  2. Dadurch haben Sie einen guten Überblick, jedoch führt es in diesem konkreten Fall noch nicht zu einer perfekten Lösung...
  3. Also der nächste Versuch: Wie wäre es mit der Veröffentlichung Ihres Gesuchs offline wie online?
  4. Noch nicht perfekt? Dann gibt es ja vielleicht noch eine andere Alternative. Dies wird solange wiederholt, bis die vermeintlich beste Lösung gefunden ist.
  5. Dann wird aus der "Versuchsschleife" ausgestiegen und die favorisierte Lösung kommt zur Anwendung.

Doch was ist auf dem Weg dahin passiert? Mit jedem neuen Prozess der als ein möglicher Lösungsweg ausprobiert wurde, haben die Mitarbeiter*innen und Führungskräfte neue Erfahrungen gesammelt und somit Ihre Komfortzone (die nichts anderes als die "Sammelkiste" der eigenen Erfahrungen ist) erweitert. Auf diese können sie dann in einer anderen Situation zurückgreifen und brauchen daher bei der nächsten Lösungsfindung 1. weniger Zeit und sind 2. in einem entspannteren Zustand, was Ihnen den Umgang mit neuen Situationen sehr viel leichter macht. Getreu dem Motto: "Ich kenne 99 Wege wie man eine Glühbirne nicht baut - und dieses Wissen ist in anderen Situationen sehr hilfreich."

Und das funktioniert natürlich in jedem Kontext (beruflich wie privat). Schauen Sie sich dazu das folgende Video an und fragen Sie sich selbst:

Wann haben Sie zum letzten Mal etwas zum ersten Mal gemacht? In diesem Sinne... auf zu neuen Wegen und viel Spaß bei der Erweiterung Ihrer persönlichen Komfortzone:)

Interessieren Sie sich für weitere Inhalte zum Thema Veränderungskultur in Organisationen, Führung oder Motivation von Mitarbeitern, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf oder schreiben Sie Ihre Frage in unser Kommentarfeld. Wir freuen uns auf Ihr Feedback😊

Kommentar schreiben

Kommentare: 0